Saubere Ohren – Gutes Hören!

Saubere Ohren – Gutes Hören!
Produktinfos

Viele Menschen empfinden schon den Begriff „Ohrenschmalz“ als unangenehm. Dabei hat das Ohrenschmalz, medizinisch Cerumen genannt, sehr viele positive Funktionen, welche die Gesundheit des Ohres beziehungsweise des Gehörgangs aufrechterhalten. Das Ohrenschmalz pflegt und befeuchtet den Gehörgang und erhält damit den Säureschutzmantel der Haut. Zusätzlich schützt es vor Infektionen und befördert Schmutz, Staub und abgestorbene Hautzellen aus dem Gehörgang hinaus.

Normalerweise reinigt sich das Ohr bzw. der Gehörgang selbstständig. Jedoch funktioniert mit zunehmendem Alter der Selbstreinigungsprozess des Gehörganges immer schlechter oder kann durch externe, mechanische Reizungen, wie zum Beispiel durch das häufige Tragen von In-Ear-Kopfhörern oder Hörgeräten, beeinträchtigt werden. Auch bei verwinkelten oder engen Gehörgängen funktioniert die Selbstreinigung oftmals schlecht. Das Ergebnis sind verstopfte Ohren, eine Minderung des Hörvermögens oder gar eine Entzündung des Gehörgangs. Viele Menschen versuchen deshalb ihre Gehörgänge auf unterschiedliche Weisen zu reinigen.

Das Wattestäbchen (Q-tip) steht in der Beliebtheitsskala der Kunden ganz oben. HNO-Ärzte raten aber von deren Verwendung ab, da zum einen eine nicht unerhebliche Verletzungsgefahr für den Gehörgang und das Trommelfell besteht, zum anderen das Ohrenschmalz in vielen Fällen noch weiter ins Ohr geschoben und komprimiert wird und schließlich einen festen Pfropfen vor dem Trommelfell bilden kann. Dieser schränkt das Hörvermögen ein und muss von einem Ohrenarzt entfernt werden.

HNO-Ärzte raten von der Verwendung von Wattestäbchen im Gehörgang ab
Abb 1: HNO-Ärzte raten von der Verwendung von Wattestäbchen im Gehörgang ab

In Sachen Ohrenhygiene gibt es neben den Wattestäbchen und alten Haushaltstricks, wie eine Reinigung mit lauwarmem Wasser, eine jahrhundertealte Reinigungstechnik, die schon zur Zeit der alten Griechen genutzt wurde. Die Römer und Griechen reinigten damals ihre Ohren und ihre Gehörgänge mit Öl (beispielsweise Olivenöl), welches, ins Ohr geträufelt, das Cerumen aufweicht und verflüssigt zur Ohrmuschel abfließen lässt. Diese sanfte Reinigung vereint mehrere Vorteile. Olivenöl besitzt unter anderem antimikrobielle und antibakterielle Eigenschaften, die die Gesundheit des Gehörgangs schützen.

Diese Vorteile machen sich auch moderne Ohrensprays auf Basis von Ölmischungen bei der Ohrenreinigung zunutze. Vorhandenes verhärtetes Cerumen wird mithilfe der Öle aufgeweicht und vom Gehörgang gelöst. So kann es auf natürlichem Wege ohne zusätzliches Ausspülen aus dem Ohr abfließen. Vor dem Zubettgehen angewendet, kann überschüssiges Öl über Nacht abfließen oder beim nächsten Duschen einfach wieder ausgewaschen werden.

Schematische Anwendung des LipoNit® Ohrensprays
Abb 2: Schematische Anwendung des LipoNit® Ohrensprays

LipoNit® Ohrenspray setzt sich aus Olivenöl, Mandelöl und Ringelblumenöl zusammen. Olivenöl unterstützt sanft den natürlichen Reinigungsprozess und ist dabei hautpflegend und regenerierend bei trockener, rissiger und schuppender Haut.

Mandelöl hilft vor allem bei trockener oder empfindlicher Haut. Es wirkt außerdem reizlindernd und hilft gegen Juckreiz. Ringelblumenöl ist entzündungshemmend und schützt die Haut vor dem Austrocknen. Diese Öle werden deshalb schon seit vielen Jahren als Hautpflegemittel benutzt.

Wo macht eine Behandlung mit einem Ohrenspray Sinn?

Auch Wassersportler können von Ohrenspray auf Ölbasis extrem profitieren. Ohrenbeschwerden beziehungsweise Gehörgangsentzündungen gehören zu den häufigsten Problemen bei Tauchern und Schwimmern. Wie jeder Wassersportler weiß, kommt es beim Schwimmen oder Tauchen unweigerlich zu Wasserkontakt mit dem äußeren Gehörgang. Dadurch wird die empfindliche Gehörgangshaut aufgeweicht und die schützende Cerumenschicht ausgewaschen. Dadurch wird die Haut in den Ohren spröde und rissig, was eine Keimbesiedlung im Ohr begünstigt. Bei Salzwasser kommt es darüberhinaus zur Auskristallisation von Salz im Ohr, was der empfindlichen Gehörgangshaut zusätzlich Feuchtigkeit entzieht. Als Folge können Bakterien in die Haut eindringen und schmerzhafte Entzündungen des Gehörgangs auslösen, was besonders bei engen Gehörgängen auftritt. Gleiches gilt für gechlortes Süßwasser. Chlor reizt ebenfalls das Ohr und führt zur Austrocknung und häufig zu einer sogenannten Schwimmbadotitis. Hier kann Ohrenpflege mit Olivenöl die Rückfettung der Haut verbessern.

Auch ältere Menschen sind oft von Cerumen verstopften Gehörgängen betroffen. Die Ursache hierfür liegt bei der abnehmenden Bewegung des Unterkiefers, wodurch der Transport über die Flimmerhärchen in Richtung Ohrmuschel erschwert wird. Aber auch nachlassende Ohrenhygiene, die oftmals im Alter unvermeidlich ist, trägt zur Verstopfung der Gehörgänge bei. Das LipoNit® Ohrenspray ist aufgrund seiner einfachen Anwendung und pflegenden Wirkung auch bestens für ältere Menschen geeignet.

Die Behandlung mit einem Ohrenspray auf Basis von Ölmischungen bei Menschen, die Hörgeräte benutzen, ist aus gleich zwei Aspekten sinnvoll. Zum einen sind Menschen, die über einen längeren Zeitraum ein Hörgerät tragen, sowieso stärker von verstopften Gehörgängen betroffen, da schlichtweg das Cerumen nicht natürlich hinausbefördert werden kann, da das Hörgerät den Weg versperrt. Zum anderen kann man die Reinigung des Hörgerätes, welche für die Funktion des Hörgerätes essenziell ist, vereinfachen, indem man die Gehörgänge und die Ohren regelmäßig reinigt und so vorbeugt.

So einfach funktioniert das LipoNit® Ohrenspray

  1. Um den Spraykopf im Ohr platzieren zu können, sollte das Außenohr vorsichtig mit einer Hand aufwärts und leicht nach hinten gezogen werden.
  2. Platzieren Sie die Öffnung des LipoNit® Ohrensprays im Gehörgang und drücken Sie den Sprühkopf ein- oder zweimal vollständig nach unten.
  3. Massieren Sie die Flüssigkeit vorsichtig ein. Das Ohr sollte nach dem Gebrauch von LipoNit® Ohrenspray nicht ausgespült werden.

Funktionsweise des Liponit® Ohrensprays
Abb 3: Funktionsweise des LipoNit® Ohrensprays

Autor dieses Artikels

Hans-Jörg Etzler
Hans-Jörg Etzler
Hörgeräteakustikmeister
Diplom Augenoptiker / Optometrist (TFH Berlin)
Augenoptikmeister