Signia: Einzigartiges Design gegen Stigmatisierung

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Menschen wollen sich einer Gruppe, mit der sie sich identifizieren können, zugehörig fühlen und sie repräsentieren. Bestimmte Automodelle beispielsweise, die das Image „für ältere Menschen“ haben, werden von Jüngeren nicht gekauft. Bei Hörgeräten ist das ähnlich.

Potentielle Hörgeräteträger, die Hörgeräte ablehnen, haben eine negative Selbstwahrnehmung, wenn Sie sich selbst mit Hörgeräten vorstellen (Selbststigmatisierung)1. Dazu kommt die Sorge vor negativer Einschätzung Außenstehender. Anders ausgedrückt kann das Stigma Schwerhörigkeit zu einer Identitäts- bzw. Stereotypbedrohung führen. Die Person glaubt, falsch wahrgenommen zu werden, wenn sie Hörgeräte trägt, und nicht ausreichend Teil ihrer eigenen stereotypen Domäne zu sein2. Zum Beispiel können Sportler das Gefühl haben, weniger athletisch zu wirken, wenn sie Hörgeräte nutzen. Der Zusammenhang zwischen Hörminderung, Hörgerätenutzung und Stigmatisierung wurde durch Untersuchungen von Kochkin aufgedeckt3. Wie erwartet zeigte seine MarkeTrak-Studie in den USA, dass mit zunehmendem Hörverlust auch der Gebrauch von Hörsystemen zunimmt – unabhängig vom Alter.  Das ist vermutlich schlichtweg einer höheren Notwendigkeit geschuldet. Betrachtet man Personen mit mittlerem Hörverlust, liegt die Akzeptanzrate in der Altersgruppe 75 Jahre oder älter bei über 60 %. Besonders gering ist die Akzeptanz im Alter von 55-65 Jahren. In dieser Altersgruppe tragen nur etwa 20 % der Menschen mit mittlerem Hörverlust Hörgeräte.

Der Signia Ansatz: Design und Audiologie

Bei der Wahl zwischen Audiologie und Design tendieren Hersteller zu praktischen, funktionalen Modellen. Signia ist es jedoch gelungen, beides zu kombinieren. Die neuentwickelten Styletto Hörgeräte wirken eher wie moderne Hearwear: stylische Accessoires, die modisches Design und vollständige audiologische Funktionalität der neusten Nx Chip-Plattform in Einem bieten. Farbvarianten wie Rosé Gold und Snow White bzw. Cosmic Blue erinnern an moderne Consumer Electronic. Styletto sieht nicht aus wie ein Hörgerät, sodass sich auch jüngere Menschen mit Hörminderung damit wohl fühlen. Mit einer Breite von gerade einmal 5,8 Millimetern zeichnet es sich zudem durch seinen ausgesprochen angenehmen Sitz aus – auch bei enganliegenden Ohren.

Hearwear als Motivation zur Erstversorgung

In einer Studie von Signia4wurden Personen aus der demographischen Gruppe im Alter von 40-65 Jahren mit leichtem bis mittlerem Hörverlust befragt. Zunächst wurde Ihnen ein Foto von zwei Hörgeräten mit klassischem Design, Signia Pure (ein sehr kleines Hörgerät mit externem Hörer) und Signia Motion (ein klassisches Hinter-dem-Ohr-Hörgerät) gezeigt. Die Frage lautete: Welches der beiden Hörsysteme würden Sie am ehesten kaufen, wenn überhaupt? Die Ergebnisse sind in Abbildung 2 dargestellt. Die Mehrheit der Teilnehmer entschied sich für Pure (57 %), ein großer Teil von 24 % jedoch für „keines“. Danach wurde den Versuchspersonen ein Foto präsentiert, auf dem zusätzlich das neue Styletto zu sehen war. Wie in Abbildung 3 zu sehen, war der überwältigende Favorit Styletto (65 %). Besonders bemerkenswert dabei ist, dass die Zahl der Personen, die sich für keinHörgerät entschieden, von anfangs 24 % auf nur noch 10 % sank. Das ungewöhnliche und moderne Design scheint die Akzeptanz einer Hörgeräteversorgung bei Neueinsteigern wesentlich zu erhöhen.

Abbildung 2: Verteilung der Antworten auf die Frage: Welches der beiden Hörgeräte würden Sie am ehesten kaufen, wenn überhaupt? Befragt wurden potentielle Hörgeräteträger im Alter von 40-65 Jahren. Die Ablehnung der Hörgeräte fiel mit 24% hoch aus.

Abbildung 3: Potentiellen Hörsystemträgern wurden zwei klassische Bauformen sowie das neue Styleprodukt Styletto präsentiert. Zu 65% wurde Styletto bevorzugt. Besonders bemerkenswert: Der Anteil der Ablehnungen verringerte sich von 24% auf nur noch 10%, wenn Styletto zur Auswahl stand.

Zusammenfassung

Das Stigma Schwerhörigkeit ist bei jüngeren Menschen einer der wichtigsten Gründe für die Ablehnung von Hörgeräten. Deshalb ist es nach wie vor eine ernstzunehmende Aufgabe, das Stigma Schwerhörigkeit anzugehen. Der Ansatz von Signia lautet: vom Stigma zum Statement. Das neuentwickelte Hörgerät Styletto erinnert an moderne Consumer Electronic und kann mit seinem außergewöhnlich schönen Design das Image von Hörgeräten nachhaltig verbessern. In einer Befragung potentieller Hörgeräteträger entschied sich die klare Mehrheit für Styletto. Besonders beeindruckend aber war die deutlich erhöhte Hörgeräte-Akzeptanzrate, wenn Styletto mit angeboten wurde. Styletto weist definitiv großes Potential auf, einer negativen Selbstwahrnehmung beim Tragen von Hörsystemen entgegenzuwirken – Motivation für eine rechtzeitige Hörgeräteversorgung.

 Literatur

  1. Mueller HG, Ricketts TA, Bentler RA. (2014). Modern Hearing Aids. San Diego: Plural Publishing.
  2. Hetu R. (1996) The stigma attached to hearing impairment. Scandinavian Audiology 25 (Suppl 43): 12-24.
  3. Kochkin S. (2007) MarkeTrak VII:Obstacles to adult non-user adoption of hearing aids. Hearing Journal. 60 (4): 27-43.
  4. Hakvoort, Ch., Burton, P. (2018) Increasing Style, Reducing Stigma: The Styletto Solution. Styletto Backgrounder.www.signia-library.com/scientific_marketing/styletto_solution/

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