Rechtzeitige Versorgung

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Kommen die ersten Anzeichen einer Hörminderung so sollte man handeln. Denn die frühzeitige Erkennung, richtige Indikation und professionelle Versorgung einer Hörbeeinträchtigung ist wichtiger als vielfach angenommen.

„Wieder – Hören“ & „Wieder-Verstehen“ ist wichtig

So ist das Hören nicht nur für die zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern auch für die Orientierung im alltäglichen Leben von großer Bedeutung.

Ist das Hörvermögen einmal eingeschränkt, so ist nicht nur der Betroffene stark belastet, sondern auch das gesamte soziale und berufliche Umfeld.

Durch die modernen, leistungsfähigen Hörsysteme ist es heutzutage möglich jedem Betroffenen, egal welche Hörminderung vorliegt, zu helfen.

Hörgeräteakustiker wissen aus Erfahrung: Je früher die Hörstörung erkannt und versorgt wird, desto größer ist der Erfolg Sprache wieder vollständig und in jedem Umfeld zu verstehen.

Moderne, leistungsstarke Hörsysteme bestehen heutzutage aus audiologischer High-Tech-Elektronik. Sie bringen nur dann effektiven Nutzen, wenn auch das Anpassungsniveau der Technik angemessen ist. Um eine niveauvolle Hörgeräteversorgung durchführen zu können, spielen folgende drei Faktoren eine wesentliche Rolle:

  • frühzeitige ärztliche Diagnose
  • audiologisches Wissen und handwerkliches Können des Hörakustikers
  • psychologisches Einfühlungsvermögen von Arzt und Akustiker

Auch der Betroffene muss zu einer korrekten Anpassung durch den Akustiker bereit sein. Eine ausreichende Geduld bei der Anpassung der Hörsysteme sollte also von allen beteiligten Parteien mit eingebracht werden.

Regelmäßige Kontrollen des Hörvermögens sind die Grundlage für eine frühzeitige Erkennung einer Hörminderung. Unbehandelte Hörminderungen können von leichten Sprachproblemen bis hin zur sozialen Isolation führen. Vorsorge ist natürlich ein weiterer Eckpfeiler. Was für einem selbst gilt, gilt auch für den Nachwuchs. Eltern sollten deshalb bei Ihren Kindern darauf achten, dass die Beschallung mit MP3-Playern, beim Pop-Konzert und beim Diskothekenbesuch mit Vorsicht zu genießen ist.

Die österreichischen Hörgeräteakustiker bieten diverse Möglichkeiten das Gehör regelmäßig und kostenlos kontrollieren zu lassen. Die Möglichkeiten werden jedoch laut Brancheninformationen nicht ausreichend genutzt. Die Betroffenen kommen meist erst nach Jahren und müssen dann das „richtige“ Hören – respektive Verstehen erst wieder lernen. Dieses Wiedererlernen ist jedoch wahrlich sehr anstrengend und ein Erfolg stellt sich oft erst nach längerer Durststrecke ein.

Wer seinen Sinnen nicht mehr traut wird unsicher

Beim Gehen hören wir unsere eigenen Schritte auf dem Asphalt. Das Hören dieser Schritte ist die Bestätigung dessen, was gerade getan wird. Für den Normalhörenden ist das nichts Neues. Der Hörbeeinträchtigte hört diese Schritte jedoch nicht (mehr) und fühlt sich dadurch unsicher. Es gibt Hinweise darauf, dass Menschen, welche ihren eigenen Sinnen nicht mehr vertrauen können und somit an der Wahrnehmung zweifeln, ihre Risikoeinschätzung und den Lebensmut verlieren.

So weit sollte es allerdings erst gar nicht kommen. Der Schritt bereits einen geringen Hörverlust mit einem Hörsystem zu kompensieren schafft Abhilfe. Die österreichischen Hörgeräteakustiker nutzen dabei Strategien zur besseren Bewältigung der Situation. Angefangen vom Erlernen von Hörtaktiken bis hin zu effektiven Kommunikationstrainings.

Lassen Sie sich bei einem Hörgeräteakustiker hinsichtlich Optimierungsmöglichkeiten einer Hörminderung zumindest einmal beraten. Interessant ist auch die heutige Leistungsfähigkeit der Technik. Dies schafft für den Betroffenen eine Basis für selbstbestimmende und auf Wissen basierende Entscheidung. Empfehlenswert: Eine dem Betroffenen nahe stehende Person sollte bei den Beratungsgesprächen mit anwesend sein und kann aus einem neutralen Blickwinkel wertvolle Ratschläge schenken.