EUHA Report 2017 aus Nürnberg

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Die fränkische Metropole Nürnberg war vom 18. bis 20. Oktober 2017 wieder Dreh- und Angelpunkt für die internationale Akustikerbranche! Der 62. Internationale Hörgeräteakustiker-Kongress fand auf dem Gelände der Messe Nürnberg statt. Das weltweit größte Branchenereignis ist eine bewährte Kombination aus Fachausstellung mit technischen Innovationen und einem breitgefächerten fachwissenschaftlichen Vortragsprogramm bei dem neueste internationale Studienergebnisse präsentiert werden. Sowohl die Ausstellung als auch das Vortragsprogramm war auf internationales Publikum ausgelegt. Mehr als 130 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentierten auf der Fachausstellung ihre Innovationen aus den Bereichen Hörsystemtechnik, Zubehör, Messtechnik und Diagnostik.

Unser Team der Akustiker Online! hat mit mehr als 30 Herstellern Interviews geführt, die wir zur besseren Übersicht nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt haben.

Das Redaktionsteam von links: Carsten Passiel, Melanie Höffernig und Alexandra Geuyen

Die akustiker.at EUHA Interviews

Wir haben für Sie Interviews mit den Firmen 3shape, Acousticon, artmix, ASEGO, Asiga, audifon, Audio Service, Auditdata, bajula, Bellman & Symfon, BHM-Tech, Cochlear, Cyfex, DETAX, Dreve Otoplastik, Ear Technology, Egger Labortechnik, GLASKLARGN ReSound, Hörluchs, IPN Systemhaus, IPRO, Klangspektrum, MediTECH, Phonak, power one, QVHDSennheiser, Signia, smart optics, Starkey und Unitron

3shape – Kopenhagen (DK)

3Shape

Am Messestand von 3shape wurde das Messehighlight von vielen Besuchern bestaunt. 3Shape präsentierte den ersten offenen 3D-Scanner. „Den 3Shape A-Scanner bieten wir den Hörakustikern in drei verschiedenen Bauformen an. Der A1-Scanner ist unser Einsteigermodell, der ein preiswertes Scannen für alle Hörakustiker bietet“, berichtet Julia von Riegen. Dieser Scanner kann sehr leicht zum A1+-Scanner erweitert werden, so dass zeitgleich 2 Abformungen gescannt werden. Die Version des A2-Scanner ist für Labore ausgerichtet, die ein hohes Produktionsvolumen aufzeigen.
„Mit unserem umfangreichen Softwarepacket haben die Hörakustiker und Labore die Möglichkeit innerhalb weniger Minuten eine Otoplastik, einen Gehörschutz oder ein In-Ear-Monitoring zu erstellen“, berichtet Julia von Riegen abschließend im Interview.

Acousticon Hörsysteme GmbH – Reinheim (D)

Auf dem Messestand der Firma Acousticon konnten die Hörakustiker eine Reihe von Neuheiten nach dem Motto „Erfolgsmodule für die Hörakustik“ anschauen und testen. „Wir freuen uns heute die völlig neuartige modulare Messbox präsentieren zu dürfen, begrüsste Michael Gerl das Redaktionsteam von Akustiker Online!. „Diese Messbox können wir innerhalb kürzester Zeit von einer geschlossenen zu einer offenen Version und umgekehrt umarbeiten“. so Michael Gerl mit Stolz. Mit dieser Messbox kann der Hörakustiker nahezu alle Hörsystemfunktionen in einem effektiven Workflow messen und darstellen. 
Der bereits auf dem vergangenen Jahr als Prototyp gezeigte neue Anpasskuppler ist in er Zwischenzeit in den Markt eingeführt worden. Besonderes Augenmerk legten die Hörakustiker auf die mobile Hörstation EarBox, die mit ihrem fünf Mess- und Demonstrationsmodulen um wichtige, neue Features ergänzt worden.

artmix GmbH – Konstanz (D)

artmix

Auf der EUHA in Nürnberg präsentierte Henning Tartsch von der Firma artmix und sein Team eine Weltpremiere. Der floatroom.spezial eine Weiterentwicklung des bereits bekannten floatroom.classic und floatroom.light. Seine asymmetrische Bauform ermöglicht es der Firma artmix, dass dieser in jeden noch so „schrägen“ Raum Platz findet. „Wir können sogar in sehr alten Gebäuden, bei denen es keine geraden Wände mehr gibt, den floatroom.spezial so integrieren, dass dieses zum Markenzeichen wird“, so Geschäftsführer Henning Tartsch im Gespräch mit Akustiker Online!
artmix erhielt den Preis für seine „Industry Excellence in Branding“. Gewürdigt wird damit die exzellente Markenführung und die nachhaltige Markenkommunikation des Unternehmens in der Branche „Retail“. artmix bietet den Unternehmen und der Industrie in der Augenoptik und Hörgeräteakustik in seinen drei Geschäftsfeldern artmix.individual, artmix.systems und artmix.communications Dienstleistungen wie Ladenbauplanung und Kommunikationsdesign, den kompletten Ladenbau und Systeme – wie den weltweit einzigartigen Akustikraum floatroom – an.

ASEGO GmbH – Delmenhorst (D)

Asego

Auf der diesjährigen EUHA präsentierte Asego eine Weiterentwicklung Ihres Programms. Hauptaugenmerk wurde auf den SMS-Push-Dienst und das umfangreiche neue Bestellwesen gelegt. Die individuelle Konfiguration des SMS Versandes ist hierbei besonders hervorzuheben. Die SMS Dienste können individuelle Texte beinhalten. „Es ist möglich SMS aus dem Programm für Terminverschiebungen bzw. Absagen oder Erinnerungen für die Fälligkeit der Abbuchung der nächsten Rate zu verschicken, nur um hier ein paar Beispiele zu nennen“, so Dennis Wiebking zu Akustiker online. In der kundenspezifischen Historie kann der gesamte Verlauf der SMS mit dessen Inhalt  nachvollzogen werden.

Asiga – Aleaxandria (AUS) 

Asiga

Als Messeneuheit präsentiert die Firma Asiga in der Druckerfamilie den kleinen MAX. „Durch das revolutionierte plug and play System kann der hörakustiker auspacken – anschließen – kalibrieren und drucken“, sagte Dr. Stefan Weiss im Interview. MAX verfügt über die 385mm LED Technologie die bereits aus den anderen Druckern bekannt ist. Die Drucker der Firma Asiga arbeiten mittlerweile mit allen gängigen Materialherstellern zusammen. Besonders stolz bemerkete Dr. Stefan Weiss abschließend, das eine maximale Produktion auf minimalsten Raum stattfindet und es die modernste Maschine auf der Messe ist.

audifon GmbH & Co. KG – Kölleda (D)

audifon

Die Firma audifon legte dieses Jahr das Augenmerk auf ein neues Tinnitus – System welches in zwei Bauformen erhältlich ist, sowohl als HdO Gerät und auch als CIC und ITE. Die Geräte arbeiten mit der derzeitigen Cosma Plattform und ergänzen somit das Produktportfolio. „Die drei Rauscharten, weißes Rauschen, rosa Rauschen und flukturierendes Ruschen auch Wave genannt“, so Thomas Junkel im Gespräch, „sind in der Anpassung frei wählbar und lassen sich über 9 Frequenzen einstellen“. Da die CIC Geräte durch ihre kleine Bauweise sehr tief im Gehörgang platziert werden, finden sie auch als Einschlafhilfe Verwendung.

AS Audio-Service GmbH – Löhne (D)

AudioService

Audio Service präsentierte auf dem diesjährigen EUHA in Nürnberg die neuste Chiptechnologie G5. „Wir freuen uns mit unserem Sun 16 G5 den Markt der mehrdimensional vernetzten Hörsysteme zu erweitern“, begrüßt Geschäftsführer Thomas Mettang das Redaktionsteam am Stand. Mehrdimensional vernetzt für den Träger bedeutet, dass das rechte und linke Hörsystem dank AudioLink im permaneten Austausch stehen und sich somit jeder räumlichen Situation anpassen können. „Durch die Bluetooth-Technologie und das Audiostreaming ist das Sun 16 G5 Telefonate direkt mit dem iPhone verbunden und streamt Telefonate und Navigationsansagen direkt oder wird zum Kopfhörer“, so Andreas Eckernkemper – Marketingleiter – im Interview. Über den SmartTransmitter 2,4 kann der Fernseher und die Stereoanlage auch mit den Hörsystemen verbunden werden.
Besonders stolz ist man bei Audio Service über die Studien, die zur Zeit im Bereich der IdO-Fertigung laufen. „Wir wollen Schalen aus besonderen Materialien fertigen, die nichts mit den gängigen Materialien zu tun haben. Die Hörakustiker können sich auf wirklich besondere Materialien und Oberflächen freuen“, so Geschäftsführer Thomas Mettang zum Abschluss. 

Auditdata – Taastrup (DK)

auditdata

Auf ihrem EUHA-Stand präsentierte die Firma Auditdata eine Software zur Optimierung des Workflows innerhalb der Anpasskabine. „Mittels dieses Tools mit dem Namen Business Analytics, haben wir die Möglichkeit den Workflow des Hörgeräteakustikers zu optimieren. Es werden alle Daten die in Verbindung mit der Hörgeräteanpassung stehen erfasst“, so Jakob Bengston. Zur Optimierung der Arbeitsabläufe in Kliniken wurde das Strato-Klinik-Verwaltungssystem vorgestellt. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass genau nachvollzogen werden kann, welcher Arbeitsschritt welchen Zeitanspruch hat. Weiterhin wurde die Komplettlösung Primus Pro vorgestellt, ein hochmodernes, klinisches Audiometer darstellt,  welches auf kleinem Platz, Platz findet.

bajula GbR – Bingen (D)

bajula

Auf dem Messestand präsentierte bajula neue Tragemöglichkeiten für Hörgeräte und Implantate.  Das neu entwickelte Dreieckstuch mit Hörhalterung war das Highlight der diesjährigen EUHA. Das Dreieckstuch kann wie gewohnt um den Hals getragen werden. Es ist mit einem Klettverschluss versehen. Weiterhin werden durch Gummibändern die Hörgeräte befestigt. Für den Freizeitbedarf entwickelte bajula spezielle Schwimmbänder. Neu erschienen sind auch Caps, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.
Alle Produkte sind in verschiedenen Farben und Mustern erhältlich, wobei auch hier ein Augenmerk auf Nachhaltigkeit gelegt wird. Die Zusammenarbeit mit anderen Hörgeräte- und Cochlear Implantat- Herstellern hat sich in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Besonders stolz bemerkte Maren Petrowsky das Ihre Produte mit einer Hilfsmittelpositionsnummer für die Abrechnung der deutschen Versicherungsträger versehen wurden. 

Bellman & Symfon – Lüneburg (D)

Bellmann&Symfon

Die Firma Bellman & Symfon prästenierte als Messeneuheit Vibio. Vibio ist ein Vibrationkissen mit Bluetooth – Funktion. Dieses lässt sich mit jedem gängigen Smartphone mit den Betriebssysteme iOS und Android steuern. Zusätzliche Funktionen wie Benachrichtigungen von eingehenden Anrufen und Nachrichten zeigt Vibio durch Vibration den Benutzer an. Weiters speichert Vibio die Weckzeit auch wenn das Smart Phone ausgeschaltet bzw. der Akku leer ist. Vibio zeichnet sich des Weiteren auch durch eine besondere Schlummerfunktion aus. Die Schlummerfunktion ist automatisch auf 9 Minuten programmiert und klingelt erneut alle 2 Minuten, wenn man die Schlummerfunktion wählt. Diese Funktion hat den grossen Vorteil, dass der Schlafende nicht wieder in die Tiefschlafphase fällt. 

BHM-Tech – Grafenschachen (A)

bhm

Neu bei BHM ist ab Frühjahr 2018 ist ein klebbarer Knochenleitungshörer mit wechselbaren Oberschalen, der an die bestehenden Technologien wie Appolon und Viper angeschlossen werden kann. „Die Produktpalette werden wir ab Sommer 2018 mit dem neuen Contacct mini erweitern“, Geschäftsführer Franz Berl zu Akustiker Online. „Durch die neue Mikrofontechnologie kann eine Richtwirkung und Direktionalität erzeugt werden“, so Berl weiter. Das neue Contact mini wird bluetoothfähig sein und kann mit Smartphones (iOS und Android) gesteuert werden. Abschließend bemerkte Franz Berl schmunzelnd das der Hörakustiker über das Design begeistert sein. Die Premiere des neuen Contact mini wird am 09. Juni 2018 am OHI Update in Wien sein.

Cochlear GmbH & Co. KG – Hannover (D)

Cochlear

Am Stand von Cochlear lag das Hauptaugenmerkt auf dem neuen Sprachprozessor N7 oder auch CP1000 genannt. Der Sprachprozessor „Made for iPhone“ ermöglicht es dem Träger Telefonate, Musik und diverse andere Audioübertragungen ohne Zusatzgeräte zu hören. Mit der Nucleus Smart App wird das iPhone und der iPod touch nicht nur zur Fernbedienung, sondern auch zum Diagnosetool. „Mit Nucleus 7 haben wir es geschafft, den kleinsten, leichtesten und aktuell einzigen “Made for iPhone” CI-Soundprozessor in den Markt einzuführen“, so Andreas Grüne Communication Manager im Interview mit Akustiker Online!. Durch die bestehende Allianz mit den Hörgerätehersteller GN ReSound haben Träger einer bimodalen Versorgung die Möglichkeit, akustische Signale jetzt auch direkt via iPhone, iPod und iPad gleichzeitig an das Nucleus 7 System und das Hörsystem von GN ReSound zu streamen.
Im Produktportfolio rund um das Baha gibt es auch ein Highlight. Das neue Tragesystem Baha SoundArc wird am Hinterkopf getragen und oberhalb der Ohren fixiert. Das SoundArc kann, trotz unterschiedlicher Größen, noch individuell an den Kopf angepasst werden. 

Cyfex AG – Zürich (CH)

cyfex

Auf ihrem Messestand auf der EUHA in Nürnberg präsentierte die Firma Cyfex die Optimierung der Hörgeräteanpassung unter Zuhilfenahme ihrer Modellierungssoftware dem SecretEarDesigner. „Der Hörakustiker kann es schaffen, dass er eine Hörgeräteanpassung innerhalb von zwei Stunden abwickeln kann“, so Michael Pfeil von Cyfex. „Durch die Aufnahme des Modellierens einer Otoplastik in die Ausbildung werden in Zukunft alle Gesellen, das Modellieren beherrschen. Der Hörakustiker benötigt einen Scanner, die Software, einen Printer und ein Nachbelichtungsgerät und kann starten“, so Pfeil weiter.
Hat der Hörakustiker kein Interesse an der Selbstfertigung, hat die Firma Cyfex mit acht Otoplastiklaboren in Deutschland eine Kooperation erarbeitet, die eine OEM-Version der Software an die Hörgeräteakustiker vergeben, so dass der Hörakustiker im Geschäft laborspezifische Otoplastikaufträge modellieren kann, sollte nicht das Interesse an einer hausinternen Produktion bestehen. Auf der Webseite der Firma Cyfex können sich Hörakustiker die Partnerlabore anschauen und die OEM-Version bestellen. Hier finden Sie den Link: www.cyfex.com/en/printjobs.

DETAX GmbH & Co. KG – Ettlingen (D)

DETAX

 

Auf dem Messestand von DETAX gab es neben vieler neuer Produkte als Neuheit eine SpeakersCorner mit namenhaften Dozenten und einer Live Laboratory an der Arbeitsschritte und die neuen Produkte in Bezug auf ihre Verarbeitung gezeigt wurden.
Besonders stolz ist man im Hause DETAX auf vier neue Werkstoffe. Das luxaprint® softseal (verfügbar ab 2018) ist eine Soft-Beschichtung für harte Otoplastiken auf Acrylbasis. Innerhalb von gut 20 Minuten hat der Hörakustiker im Geschäft die Möglichkeit diese Beschichtung aufzubringen. Die bereits bekannte addition junior DIC (deep in canal)  gibt es nun auch in der S50 Kartusche und kann auch für tiefgehende Abformungen bei Erwachsenen genommen werden. Das bioflex® kann im Laborbetrieb zur Hilfe genommen werden dauerelastische Otoplastiken herzustellen. Lieferbar ist dieses in den Farben blau, rot, kalr und rosé. Das medicalprint® clear/opaque ist ein UV-härtender Kunstoff zum 3D-Druck medizinischer Hilfsmittel. Dieses Material ist für alle DLP/UV Drucker geeignet und in den Farben klar, rosé, beige, blau-opak und rot-opak lieferbar.

Dreve Otoplastik GmbH – Unna (D)

Dreve

Als Messehighlight präsentierte die Firma Dreve unter anderem ein komplettes Produktportfoilio für präzise und detailgetreue Abformungen in 180 Sekunden. „Mit unserer Otoform Xpand Abdruckmasse haben wir die Möglichkeit, dem Akustiker eine Abdruckmasse zu liefern, die sowohl bei Gehörschutz, Powerversorgungen und Probanden mit weichem Ohrgewebe Anwendung findet“, so Geschäftsführer Dino Marchetti gegenüber Akustiker Online! Durch die anhaltende Weiterentwicklung der SmartOrder haben die Hörakustiker die Möglichkeit noch komfortabler die Bestellung einer Otoplastik abzuwickeln. „Der Hörakustiker kann online den Status seiner Bestellung jederzeit abrufen und ist somit immer auf dem neusten Stand, wann die Otoplastik in seinem Fachgeschäft eintrifft“, so Marchetti weiter. Mit der bereits im letzten Jahr vorgestellten RIC unifit haben die Hörakustiker die Möglichkeit die vergleichende Anpassung mit unterschiedlichen RIC – Systemen und einer Otoplastik durchzuführen. Mit der RIC-Air-Otoplastik aus dem VarioTherm und FotoTec Material kann der Hörakustiker eine High-End-Lösung liefern, die nahezu unsichtbar im Ohr getragen wird.

Ear Technology – Waalre (NL)

eartechnology

Die Firma Ear Technology präsentierte auf der EUHA das Rund-um-Sorglos-Paket rund um das Thema Trocknung von Hörsystemen und Sprachprozessoren. Die Trockenboxen bietet die Firma in den unterschiedlichsten Grössen an, die mit einer zusätzlichen Trockenkapsel den Trocknungsvorgang unterstützt. Weiterhin zeigte Pepijn Tielemanns das „over-the-counter“ – Hörsystem, welches vom Kunden „mal so“ getragen werden kann, bevor man den Schritt in die Hörgeräteanpassung startet. „Nicht jeder will gleich das „richtige“ Hörsystem“, so Tielemanns abschliessend. Zum Produktportfolio gehört auch das In-Ear-Monitoring, welches der Kunde nach seinen Wünschen individualisieren kann.

egger Otoplastik & Labortechnik GmbH – Kempten (D)

egger Otoplastik und Labortechnik

Die Firma Egger Otoplastik und Labortechnik präsentierte auf ihrem EUHA Stand in Nürnberg ein Set bestehend auf Otoskop und Leuchtstab in der KIDS – Edition. Wie bereits bekannt aus dem letzten Jahr ist das handliche Otoskop dimmbar und verfügt über die LED – Technologie. „Auch bei den Belichtungsgeräten wird in Zukunft die LED-Technologie weitergeführt und die Bestände der UV-Lampen-Versionen werden abverkauft und nicht mehr nach produziert“, so Nicole Reichenbach im Interview.
Aufgrund der steigenden Nachfrage wird der lichthärtende Lack in Zukunft auch in den gängigen Alufalschen mit Einmalpinseln ausgelifert, da in der Vergangenheit der Lack in den Glasflaschen ausgehärtet ist. Die Größe der Flasche hat sich auch geändert, es sind nicht mehr 20 ml, sondern 30 ml. 
Ein weiteres Highlight auf dem Messestand war das 3D-Material e3D aus dem Hause egger, welches auf den meisten 3D-fähigen Druckern genutzt werden kann. Die Produktfamilie e3D besteht aus dem Material für die Herstellung von Otoplastiken, IdO-Schalen und den Castformen. „Mit dem Druck der Castformen haben wir die Möglichkeit, auch anderweitige Materialen wie Weichsilikon-Otoplastiken herzustellen“, so Nicole Reichenbach abschliessend.

GLASKLAR – Köln (D)

glasklar

SCHON GEHÖRT? – GLASKLAR acustica feiert starke Premiere
„GLASKLAR“ ist das innovative Reinigungsspray, auf das bereits 2.000 Augenoptiker weltweit setzen. Seit der EUHA 2017 erobert das Pendant für die Hörakustik den Markt: „GLASKLAR acustica“. „Natürlich sind wir von der Stärke unseres Produkts überzeugt“, sagt GLASKLAR-Chef Jörg Bartsch.
„Aber mit einem so überwältigenden Erfolg haben wir nicht gerechnet. Das freut uns natürlich sehr.“
www.glasklaracustica.com

GN ReSound – Münster (D)

GN ReSound

Auf dem EUHA Messestand drehte sich dieses Jahr alles um 3D-Hören. Die Weiterentwicklung vom Linx2 zum LinX 3D hat zur Folge, dass der Träger ein verbessertes Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung hat. „Nach der Markteinführung vor ein paar Monaten und den damit verbundenen Aussagen wie gut das System ist, können wir nun auf reale Rückmeldungen der Kunden zurückgreifen, die uns bestätigen, dass das Sprachverstehen wirklich besser ist“, berichtet Felix Ruppanner im Interview mit Akustiker Online!. Die Erstakzeptanz und der weichere Klang zeichnen das neue LinX3D aus.
Für dieses System liefert GN ReSound in Zusammenarbeit mit der Firma Z-Power eine Akku-Hörlösung an, die nicht wie die bereits im Markt befindlichen Systeme einen festverbauten Akku haben, sondern der Kunde in Zusammenarbeit mit dem Akustiker entscheiden kann, welches Stromversorgung er nutzen möchte. „Um dieses zu realisieren, mussten wir ein neues Gehäuse entwickeln, welches an der Bezeichnung 61Z zu erkennen ist“, sagt Felix Ruppanner weiter. Ab November 2017 wird das 3D-Hören auch für den hochgradigen Kunden interessant, denn ab diesem Zeitpunkt wird das Produktportfolio um das Enzo 3D erweitert.

Hörluchs GmbH & Co. KG – Hersbruck (D)

Hörluchs

Die Firma Hörluchs präsentierte ein neues Konzept im Bereich der Kinderotoplastik. „Kinder sind etwas besonderes, denn sie sind unsere  Superhelden“, so Manuel Zitzler zu Akustiker Online im Gespräch. „Hinter jeder farbigen Otoplastik steht ein spezieller Name, der bestimmte Eigenschaften und Superkräfte besitzt. Wir wollen damit erreichen, das die Phantasie des Kindes beflügelt  wird und somit die Akzeptanz der Hörgeräteanpassung steigt“, so Geschäftsführer Thomas Meyer. Weiß – grün, weiß – blau, weiß – pink  sind nur einige Farbvariationen des Programms. Auch Glitter spielt in der neuen Otoplastik Linie eine große Rolle.
Ein weiteres Highlight ist der Sowei Unlimited. „Ein Gehörschutz der in einem breiten Anwendungsgebiet zum Einsatz kommt. Hier kann der Träger aus vier verschiedenen Filtern für den speziellen Bedarf wählen“, erwähnte Manuel Zitzler. Der Sowei Unlimited kann komlett mit Filter im U-Bad gereinigt werden kann.
Ein weitere Neuentwicklung ist der neue HA Active Gehörschutz. Dieser kann in der Jagd seine Einsatz finden. Hierbei gibt es die Möglichkeit den Gehörschutz vor einer individuellen Anfertigung zu testen.

IPN Software GmbH – Husum (D)

IPN

Auf der EUHA stellte die Firma IPN ein neues Update ihrer Kundenverwaltungssoftware vor, die mit Beginn des Jahres gelancht wird. „Sobald der Hörakustiker den Kundenstamm öffnet bekommt er eine Timeline angezeigt mit allen zur Zeit offenen Arbeitsschritten, wie Laboraufträge etc.“, so Alexander Gehrking im Interview. „Es bringt dem Hörakustiker eine gewisse Zeitersparnis, da er nicht mehr alle Rubriken einzeln öffnen muss“, berichtet Jörg Hinrichsen (Geschäftsführer) im Interview. Aus dieser Timeline gibt es zu allen offenen Vorgängen auch Verlinkungen, so dass es wirklich eine Zeitersparnis gibt. 
Das SMS-Tool, welches im Vorjahr in Hannover vorgestellt wurde, wurde auch mit der Funktion der Textbausteine erweitert. Der Hörakustiker hat die Möglichkeit, vorgefertigte Texte/SMS mit der passenden Kundenanrede vorzubereiten, wie er es bereits von kundenspezifischen Anschreiben gewohnt ist. 
Eine neue Version der bereits erfolgreichen DocFarm wird es mit Beginn des Jahres 2018 auch geben. Aus der Docfarm können Aufgbaben an die jeweiligen Mitarbeiter vergeben werden, die dann abgearbeitet werden können. Die Aufgaben können u.a. auch per Email verschickt werden. Besonders stolz sind Alexander Gerking und Jörg Hinrichsen auf die Kooperation mit der Firma Eye-Office, die es ermöglicht für Betriebe der Hörakutik und Augenoptik auf eine Datenbank, einen Kundenstamm und eine Barkasse zurückzugreifen.

IPRO GmbH – Leonberg (D)

Ipro

IPRO zeigte auf dem EUHA, was Digitalisierung praktisch bedeutet. Das Leonberger Software- und Systemhaus hat reichlich Erfahrung in der Vernetzung – sowohl zwischen Filialbetrieben wie auch zwischen der Hörakustik und der Augenoptik. 
In Nürnberg erwarten alle IPRO-Anwender wie immer erstklassige Neuerungen: vom Handelswarenauftrag über neu eingebundene Otoplastik-Scanner bis zur neuen Datensicherung „Backup Plus“. „Die Buchungsverwaltung hat sich dahingehend verändert, dass der Hörakustiker Hörsysteme kundenspezifisch reservieren kann“, so Ricarda Lingscheid im Interview.

Klangspektrum GmbH – Erwitte (D)

klangspektrum

Am Messestand der Firma Klangspektrum wurden dieses Jahr neue technische Geräte zur Optimierung der Hörgeräte – Vorauswahl und Anpassung vorgestellt. Der Klangtester besticht durch ein neues Gehäuse und diverse Features, um dem Kunden sein Messergebnis der Tonaudiometrie zu übermitteln. Weiterhin kann der Hörakustiker das Messsergebnis auch auf ein iPad übertragen. „Besonders stolz sind wir auf die Individualisierung des Klangtesters, den jeder Hörkustiker mit seiner Stimme besprechen kann“, so Martin Immenkemper im Interview. 
Die neuste Version des Klangfinders besticht nicht nur durch den Nutzen zur Hörgerätevorauswahl, sondern auch durch einen integrierten Bildschirm, auf dem Hörsituationen visualisiert werden. „Wir können mit Kurzvideos, dass was der Kunde hört unterstützen, was die Auswahl des passenden Gerätes im Vorfeld erleichtert“, so Immenkemper weiter.
Als komplette Messeneuheit wurde das BAL vorgestellt. BAL steht für Balance Accept Level. Mit diesem Gerät kann die Alltagstauglichkeit der Hörgeräteversorgung überprüft werden. Es ist überall einsetzbar, da die Mikrofone von Haus aus vorkalibriert sind.

MediTECH Electronic GmbH – Wedemark (D)

meditech

Die Firma Meditech präsentierte auf dem diesjährigen EUHA eine Lösung für Tinnitusbetroffene. Diese basiert auf der  Analyse des Tinnitus und dem darauffolgenden Training. Der Tinnitus des Betroffenen wird in vier Bereichen analysiert, diese unterteilen sich in die Lautstärke, Tonhöhe, Seitigkeit und Bandbreite. Anhand dieser Daten wird für den Betroffenen ein Musiktrainingsprogramm erstellt. Dieses individuelle Training muss eine Stunde pro Tag mit dem Trainingsgerät durchgeführt werden. 
Das im Vorjahr vorgestellte Zentralaudiometer wurde um eine Tablet-Lösung ergänzt, so dass ein mobiler Einsatz gewährleistet ist. Voller Stolz berichtete Ralph Warnke noch zum Schluss über die neu entstandene Partnerschaft mit axone Hörtherapie. Dadurch wird der Kunde sehr gut auf die Anpassung der Hörgeräte vorbereitet.

Phonak – Sonova – Fellbach-Oeffingen (D)

Phonak

Auf dem Messestand der Firma Phonak wurden zwei Neuheiten präsentiert. Zum einen das Phonak Audeo B-direkt, welches mit jedem im Markt befindlichen bluetoothfähigen Telefon verbunden werden kann. „Der Großteil der Kunden hat noch ein altes Handy oder Smartphone und konnten die neuwertigen Technologien anderer Hersteller nicht nutzen“, so Audiologin Jennifer Hohl im Interview. „Trotz 13er-Batterie haben wir es geschafft, dass wir einer 312er-Bauform nahe kommen“, so Österreich Geschäftsführer Heiko Reichert weiter. Über den TV-Connector hat der Kunde die Möglichkeit schnurlos den TV-Ton im Hörsystem zu hören. 
Im IdO-Segment gibt es auch einen Neuheit, die unter dem Namen biometrischen Kalibrierung vorgestellt wurde. Mittels 1600 Messpunkten werden die anatomischen Strukturen der Pinna des jeweilgen Trägers in die Fertigung übernommen. „Grundvorraussetzung dafür ist aber eine tadellose Abformung, die ohne Blasen und Falten genommen werden muss“, so Jennifer Hohl zum Abschluss des Gespräches.

power one – Ellwangen (D)

powerone

„Jeder Mensch ist ein eigener Typ und genau so individuell ist ein Hörsystem“. Mit diesem Motto startete die Firma power one in die EUHA 2017 in Nürnberg. Je nach Freizeitverhalten, Lebenssituation und Alter ist die Stromversrogung sehr individuell. „Das Vollsortiment von Batterien und Akkus, insbesondere das neue ERS (Energy-Rentention-System) sind unsere Neuheuten“, so Ines Schöber im Interview. „Durch den Einsatz innovativer Produktionstechnologien konnten wir die Leistungsfähigkeit der Batterien unter diversen klimatischen Bedingungen optimieren“, so Ines Schöber weiter. 
Im kommenden Jahr wird die Firma powerone weitere Innovationen auf dem EUHA präsentieren. 
Besonders stolz ist man im Hause powerone auf die Zertifizierung nach der DIN ISO 13485. Die Norm beinhaltet die hohen qualitativen Anforderungen an die Medizinprodukte von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb.

QVHD Deutschland e.V. – Nürtingen (D)

Runge

Auf der diesjährigen Messe stellte Holger Runge ein neues Gesamtpaket in Hinsicht Qualitätsmanagement vor.  Durch die medizinischen Richtlinien ist es auf Teilen des europäischen Markt notwendig, die Fachgeschäfte und den dazugehörigen Mitarbeitern einem Qualitätsmanagementsystem zu unterziehen. Die Übergangsfrist endet mit 25.05.2020. Das neue Gesamtpaket beinhaltet nicht nur das Qualitätsmanagement, sondern auch die Standortbegutachtung, Barrierefreiheit, Parkplatzsituation, Erscheinungsbild nach außen, nur um hier einige zu nennen. Auch der Arbeitsschutz und Hygiene spielt eine Rolle. So werden Hygienepläne aufgestellt und die dazugehörigen gelisteten Artikel vertrieben. Mit dem ausgestellten Zertifikat und einem dazugehörigen Siegel ist auch eine Werbeeinschaltung möglich.

Sennheiser GmbH &Co. KG – Wedemark (D)

Sennheiser

Auf dem Messestand in Nürnberg präsentierte die Firma Sennheiser drei Neuheiten. Die Sets 880 und 860 sind die Nachfolger des bekannten Sets 840 TV. „Beide Neuheiten basieren auf der 2,4 GHz – Technologie und präsentieren sich im neuen Design“, so Produktmanagerin Irene Strübber. „Besonders stolz sind wir auf die liegende Ladestation, die sich im Design jedes Wohnzimmers wiederfindet“, so Strübbe weiter. Bei dem Set 880 können zwei Audioquellen angeschlossen werden, die auch beide vom Sender verarbeitet werden. Beim Set 860 können auch zwei Audioquellen angeschlossen werden, die aber wahlweise zur Übertragung genutzt werden. Die grossen Tasten erlauben auch motorisch eingeschränkten Personen eine einfache und kontrollierte Bedienung.
Als weitere Neuheit wurde noch der Flex 5000 vorgestellt, der in Verbindung mit einem Kopfhörer, In-Ear-Monitoring oder auch Ringschleifensystem an jede Audioquelle angeschlossen werden kann und somit das jüngere Publikum begeistern soll, welches sich eine leichte Unterstützung beim Hören wünscht.

Signia GmbH – Erlangen (D)

Signia

Das Hauptaugenmerk am Messestand der Firma Signia auf dem EUHA lag auf der neusten Chiptechnologie, die nicht nur durch die besonders hohe Rechenleistung besticht, sondern auch durch die damit verbundenen Features. „Mit mehr als 500 Millionen Rechenoperationen die Sekunde, einer Eingangsdynamik von bis zu 113 dB, der weiterentwickelten Audiodatenverarbeitung Ultra HD e2e und dem revolutionären Dual Processing ist unser Chip der innovativste am Markt“, so Roland Heichel im Akustiker Online! Interview. Durch die neue Plattform Signia Nx liefert Signia ein technisches Feature, welches sich um die Akzeptanz der eigenen Stimme des Hörsystemträgers beschäftigt. Diese Funktion wird als Own Voice Processing (OVP™) bezeichnet.
Weiterhin wurde das Portfolio rund um die Bluetooth-Hörgeräte erweitert, welches nun um ein 312-RIC-System und ein 13er HdO-System reicher geworden ist. Auch das bereits im Markt befindliche TeleCare-System wurde auf die Version 3.0 upgegraded, welches eine Echtzeit-Anpassung „auf die Entfernung“ ermöglicht.

smart optics Sensortechnik GmbH – Bochum (D)

smartoptics

Das Messehighlight am Stand von smartoptics ist das Speedupdate für die im Portfolio befindlichen Scanner. Nach erfolgreichem Update des mono- und duoscans sind die Scanzeiten sehr schnell. „Der Duoscan liefert innerhalb von 36 Sekunden den fertigen Datnesatz der Monoscan nach 32 Sekunden“, berichetet Bettina Welz freudig. Dieses Update bekommt jeder Hörakustiker, wenn er ein neues System kauft oder sein bestehendes Gerät nicht älter als 12 Monate ist. „Damit sich jeder Hörakustiker mit der 3D-Erstellung von Abformungen auseinandersetzten kann, bieten wir ab sofort einen 0%-Finanzierung oder einen Leasingvertrag an“, sagte Bettina Welz abschliessend.

Starkey Laboratories GmbH – Hamburg (D)

starkey

Die Erfolgsgeschichte von Muse geht weiter. Auf dem diesjährigen EUHA stellte Starkey ein vollständiges Portfolio auf Basis der Synergie Plattform vor. „Unser Produktportfolio umfasst nun fünf Technologiestufen für Muse, welches mit dem neuen Betriebssystem mit dem Namen Acuity-OS-2 ausgestattet ist“, so Sylvie Gerber Leiterin des Produktmanagements im Hause Starkey. Im Portfolio findet sich auch eine Hörsystem Akkulösung, welches mit der Akkutechnologie aus dem Hause ZPower auf Silber-Zink-Akkus basiert. Das Produkt wird unter dem Namen Muse mRIC geführt. „Die Einfachheit und der maximale Bedienkomfort, die unsere Kunden von uns gewohnt sind, haben wir mit dem neuen RIC 312-Gehäuse auch wieder erreicht“, so Markus Böcker Geschäftsbereichsleiter Vetrieb und Marketing. Das Gehäuse besticht durch seine minimale Größe und maximalen Schlankheit.
Mit dem Halo 2, einem 312er RIC-System, erweitert Starkey das Portfolio seiner smartphonefähigen Hörsysteme. Auch hier finden sich für die Anpassung fünf unterschiedliche Technologiestufen.

Unitron – Sonova – Fellbach-Oeffingen (D)

unitron

Am Messesstand von Unitron stand alles im Zeichen von Tempus, der neuen Chipplattform. Neben dem Stride M R, einem neuen wiederaufladbaren HdO-System präsentierte Unitron mit Insera einen neue IdO-Familie, die auch mit dem Tempus Chip ausgeliefert wird.
„Mit der Markteinführung des Stride M R erweitern wird die Auswahl an wieder aufladbaren Systemen und kommen somit der ansteigenden Nachfrage der Kunden nach. Der Kunde hat ähnliche Vorteile bei seinen Hörsystemen wie er diese von seinem Smartphone kennt. Mit dem „charge-and-go“-Prinzip lädt der Kunde nachts die Hörsysteme, ähnlich wie sein Smartphone, und tagsüber nutzt er es“, so Jochen Meuser im Interview.
Die Insera-IdO-Familie profitiert von dem EarMatch-Prozess, der die Leistungsfähigkeit der Richtmikrofone unterstützt. „Wie jeder weiß, gleicht kein Ohr dem anderen. Wir müssen also diese Unterschiede ausgleichen“, so Meuser weiter. Diese optimierte Richtwirkung unterstützt die technischen Features der Tempus-Plattform enorm, so dass das Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung optimiert wird.
Abschließend berichtet Jochen Meuser, dass Unitron weiter auf die  Analysewerkzeuge Flex:trial setzt, damit der Hörakustiker erstmal seinen Kunden und seine Hörumgebungen analysieren kann.